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Ver­ord­nung

Die Ergo­the­ra­pie gilt als Heil­mit­tel gemäß § 124 Abs. 1 SGBV

Wer bekommt Ergo­the­ra­pie ver­ord­net?


  • Vom Klein­kind­al­ter bis zum hohen Alter wer­den Men­schen in der Ergo­the­ra­pie behan­delt.
  • Men­schen die durch Behin­de­rung, Störung/Verzögerung der Wahr­neh­mung, see­li­sche Erkran­kung, nicht mehr befä­higt sind die Anfor­de­run­gen des täg­li­chen Lebens zu ver­rich­ten. Dies kön­nen beruf­li­che, sozia­le Anfor­de­run­gen sein, aber auch Anfor­de­run­gen aus dem Haus­halt und der Selbst­ver­sor­gung und Selbst­struk­tu­rie­rung.
  • Behin­de­rung bei Kin­der und Erwach­se­nen mit neu­ro­lo­gi­scher Schä­di­gung im Bereich des zen­tra­len Ner­ven­sys­tems (Gehirn und Rücken­mark), dem perife­ren Ner­ven­sys­tems (Ner­ven von Rumpf, Glied­ma­ßen, Orga­nen). Ver­let­zung und Beschä­di­gung im orto­pä­di­schen Bereich: der Kör­per­struk­tu­ren, wel­che der Auf­recht­hal­tung und Fort­be­we­gung des Kör­pers die­nen, wie z.B. Kno­chen, Seh­nen, Mus­keln, und Ner­ven
  • Schie­nen­ver­sor­gung fin­det zur Lage­rung vor und nach ope­ra­ti­ven Ein­grif­fen statt.
  • Störung/Verzögerung: Kin­dern mit Ent­wick­lungs­ver­zö­ge­rung und Ent­wick­lungs­stö­run­gen in der Grob- und Fein­mo­to­rik, Sin­nes­wahr­neh­mung- und Wahr­neh­mungs­ver­ar­bei­tung und der Spra­che, hyper­ak­ti­ve Kin­der, Kin­der mit Lern­stö­run­gen in der Vor- und Grund­schu­le und Kin­der mit psy­cho­so­zia­len Stö­run­gen.
  • Seelisch/psychische Erkran­kun­gen bei Kin­dern und Erwach­se­nen mit for­ma­len Denk­stö­run­gen, Struk­tur­pro­ble­men und Lern­pro­ble­men. Stö­rung der Kör­per­ei­gen­wahr­neh­mung, ver­än­der­te, ver­zö­ger­te Wahr­neh­mungs­pro­zes­se mit ver­min­der­ter Reak­ti­on und Bewe­gung im phy­si­schen und psy­chi­schen Kon­text. Sozia­le Anpas­sungs- und/oder Inte­gra­ti­ons­pro­ble­me, Ängs­te und Zwän­ge, man­geln­de Fle­xi­bi­li­tät und Ver­mei­dung.

  • Bera­tung für Eltern- und Ange­hö­ri­ge wer­den bezüg­lich der The­ra­pie und der Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung durch den behan­deln­den The­ra­peut /Therapeutin durch­ge­führt.
  • Hand­the­ra­pie & Handreha­bi­li­ta­ti­on ist der Ergo­the­ra­pie zuge­ord­net. Dies betrifft Ver­let­zun­gen und Krank­hei­ten der Hand. Wir sind durch zahl­rei­che Wei­ter­bil­dun­gen hier beson­ders aus­ge­zeich­net.